Erst jetzt komme ich dazu , erste Berichte über unsere Tour auf dem Block zu veröffentlichen. Und auch das sind nur erste Gedanken in Textform.
Bilder kommen bei entsprechenden PC- und WiFi-Möglichkeiten.
6.5 - Ankunft in Venedig, 8.30 Uhr mit dem Nachtzug aus München. In der Zeit vom 16.4 bis 14.5. fährt dieser Zug über Österreich und Ljubljana nach Mestre und Venedig.
Am Bahnhof nur kurz Bilder gemacht -
http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=yYR_RwMqIWQ
und dann über die Autostrada Via Liberty (Damm) nach Mestre.
Dort mit Hilfe eines freundlichen Polizisten den Weg zur SS 11 gefunden. Mestre hat einen Fahrradtunnel, der nicht nur die Fernstraße unterquert, sondern auch die Bahnhofsbahnsteige direkt anfährt.
Die SS 11 ist die alte Straße, die auch Seume gegangen ist. Sie führt durch die Rivera del Brenta. Das ist das Gebiet an dem noch immer schiffbaren Kanal zwischen Venedig und Padua und wird von vielen herrlichen Palazzi rechts und links umsäumt und war das Sommer-residenzgebiet der Reichen von Venedig.
Besonders erwähnenswert ist der Ort Dole.
Padua ist eine sehr gut erhaltene Stadt und obwohl es viele, besonders junge Leute sind, macht sie keinen chaotischen Eindruck.
http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=M8vaOl4G5NE
Den heiligen Antonius, bzw. dessen Grab in der Basilika haben wir wie Seume besucht. Eine sehr schöne Bildhauerarbeit.

Das Monument von Livius haben wir auch nicht gefunden, und eine sehr kompetente junge Dame in der Information in der Basilika machte uns darauf aufmerksam, dass Livius als große Skulptur sich unter den 148 Skulpturen am Prato della Valle befindet und es außerdem noch eine Liviusstraße und eine Schule gleichen Namens gibt.
Die Skulptur fanden wir auch mit "polizeilicher" Hilfe nicht. Dafür eine Livius Gallerie in der Via Roma.
Natürlich besuchten wir auch den Botanischen Garten - ältester botanischer Garten der Welt und Weltkulturerbe.
Wir können Teile dieses Gartens auch aus unserem Fenster aus einem Objekt der Caritas, in dem wir untergekommen sind, von oben sehen.
7.5. - Fahrt nach Bologna, diese haben wir uns unter Nutzung der Bahn etwas verkürzt und so den Po im Zug überquert.
Wie Seume haben wir uns in Bologna mit vielen Menschen am Hauptplatz am Gebäude der Kommune (Seume: Gemeindehaus), den schönen Kaufmannshallen, dem Neptun, der Kathedrale und der Basilika San Petroninio erfreut.
http://www.youtube.com/watch?v=j7KmD1UJAVo
Außerdem haben wir die eineinhalb schiefen Türme gesehen und den Asinelli mit 531 Treppenschritten erklommen und wurden mit einer wunderbaren Weitsicht belohnt.
Die Anzahl der "Torres" hat sich im Vergleich zum Mittelalter erheblich reduziert.
8.5. - Fahrt über Ravenna nach Cesena, der Abstecher nach der Weltkulturerbestadt Ravenna hat uns mit einer umfangreichen Mosaikgestaltung biblischer Motive an den verschiedensten Gebäuden erfreut.
Ansonsten ist in dieser Stadt alles auf die kommerzielle Ausnutzung dieser "Auszeichnung" ausgerichtet. Ob das der Sache gut tut, ist zu bezweifeln.
http://www.youtube.com/watch?v=RXiIw6gY_Oc
Die Fahrt nach Cesena mit dem Rad kommt den Erfahrungen Seumes mit Räubern in nichts nach - auf SS-Strassen eine große Herausforderung.
Cesena selbst ist sehenswert und auch die Brücke über den Sevio, von Seume beschrieben, (Ponte Vecchio) wird noch genutzt.
Im Convento Cappuccini, hoch über der Stadt mit kolossalem Rundblick, wurden wir freundlich aufgenommen,
traditionell bewirtet und haben in Klosterzellen geruht und wurden herzlichst verabschiedet.
http://www.youtube.com/watch?v=hkr3gByFysE
9.5. Am heutigen Tage, gegen 10.00 Uhr haben wir den Rubicon überschritten (extra vom Rad abgestiegen) und fotografisch dokumentiert. Caesar empfing uns gnädig.
http://www.youtube.com/watch?v=FCtQ1MAmLDI
Mitarbeiter der Kommune, die auf der Brücke einen Bauplan diskutierten, versicherten uns eifrig, dass nur an dieser Stelle das Ereignis stattfand.
ALEA IACTA EST - Der Würfel ist gefallen!
Nach einer anstrengenden Fahrt bei 30 Grad in der Sonne eine Wohltat - dafür ist Rimini natürlich bestens geeignet. Es ist die Badestadt an der Riviera. Die Beschilderung in den Gaststätten und Bars weist sie aber schon als russische "Enklave" aus.
http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=LGWg9C-9S-k
Am Piazza Mazzini fand ich nach vielen Nachfragen auch den Heiligen Gaudentius in der Chiesa di San Gaudenzo.

Oft wird in Italien "vergessen", dass es über einen sehr langen Zeitraum ein Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation gab.
























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